Statistische Beratung


Aktuelles:

 

Symposium: Die Münchner Exit Poll-Studie 2013

Die Münchner Exit Poll-Studie 2013 war das Ergebnis einer laufenden Forschungs-und Lehrkooperation der Fakultät für Politikwissenschaft (Paul W. Thurner) und des Instituts für Statistik (Helmut Küchenhoff), in der anlässlich der Bundestags- und bayerischen Landtagswahl 2013 über 70 Studenten mehr als 13 000 Interviews am Tag der Wahl vor Ort durchgeführt haben. Die Studie wurde mit dem Preis für innovative Lehre 2013 ausgezeichnet.

In einem Symposium am 12.05.2014 sollen ausgewählte Ergebnisse der empirischen Analysen vorgestellt werden. Im Mittelpunkt soll dabei die Schätzung von Übergangsraten der Wähler mithilfe so genannter Hybridmodelle stehen.

Webseite der CAS: http://www.cas.uni-muenchen.de/veranstaltungen/tagungen/symp_kuechenhoff_thurner/index.html

Tag: 12.05.2014

Uhrzeit: 10 – 16 Uhr

Ort: Center for Advanced Studies, LMU, Seestraße 13, 80802 München

Anmeldung: Bitte per Mail (info@cas.lmu.de) oder telefonisch (089/2180-72080) anmelden

Weiter Informationen dazu sind hier zu finden.

 

 


 

Analyse der Wählerwanderungen in München

Die vom statistsichen Amt in München angewendete Methodik wurde in einem Projekt des statistischen Beratungslabors in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Empirische Politikforschung und Policy Analysis (Prof. Paul Thurner)  evaluiert und umgesetzt.

Die Ergebnisse sind hier zu finden. Zur Methodik gibt es weitere Erläuterungen.  

Im Rahmen des gleichen Projekts wurde eine Umfrage zur bayerischen Landtags- und Bundestagswahl im Herbst durchgeführt. 

Weiter Informationen dazu sind hier zu finden.

Wir wollen mit Hilfe der Erhebung neue Verfahren zur Analyse von Wählerwanderungen entwickeln und erproben. In einem mit dem Preis für innovative Lehre an der LMU prämierten interdisziplinären Seminar wird dies ausführlich diskutiert. Die Veranstaltung wird von Andre Klima und Mirjam Selzer betreut und gestaltet. Details sind hier zu finden. 

 

 


 

Umfragen zur Bundestagswahl

Berechnung von Wahrscheinlichkeiten für ausgewählte Mehrheiten. Ein StaBLab-Projekt in Zusammenarbeit mit ZEIT ONLINE Über Ergebnisse von Umfragen zur Bundestagswahl („Sonntagsfrage“) wird in der Regel durch die Angabe von Prozentzahlen für die einzelnen Parteien berichtet. „Schwarz-Gelb knapp vorn" heißt es dann z. B. in den Kommentaren. Konfidenzintervalle und Unsicherheiten zu den Aussagen sind kaum zu finden. Weiter sind die einzelnen Anteile der Parteien weniger von Interesse. Es geht hauptsächlich um die Frage nach den Mehrheiten im nächsten Bundestag.

Um hier eine Antwort zu erhalten, die über ein einfaches Addieren der Anteile der Parteien hinausgeht, haben Andreas Bender und Helmut Küchenhoff ein Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Mehrheiten entwickelt. Zu jeder Umfrage lässt sich nach Bayesianischem Vorgehen eine Posteriori-Verteilung der Anteile der Parteien berechnen (Details). Aus der Posteriori–Verteilung lassen sich dann, mittels Monte- Carlo-Simulation unter Berücksichtigung der Regeln zur Vergabe der Sitze Im Bundestag, Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Mehrheiten im Bundestag berechnen. Das ist möglich für einzelne Umfragen und auch für Zusammenfassungen von mehreren Umfragen.

Die Ergebnisse für die aktuellen Umfragen werden jeweils hier und bei ZEIT ONLINE veröffentlicht und wurden bis zur Wahl laufend aktualisiert.

 


Kostenlose statistische Beratung für Studierende an der LMU bezahlt aus Studiengebühren.

Ab dem 1.8.2012 bis 31.07.2013 wird die Beratung für Studierende der LMU erweitert. Dafür wurden zusätzliche Mitarbeiterstellen zur Verfügung gestellt, die sich um statistische Beratung für Studierende kümmern. Das StaBLab berät alle Studierende, die an der LMU immatrikuliert sind und die Beratung bei Projekten, die mit der universitären Ausbildung verbunden sind, benötigen. Das können Abschlussarbeiten für Bachelor, Master, Diplom usw. sein, aber auch Forschungsarbeiten. Die zusätzlich benötigten Kapazitäten werden aus Studiengebühren finanziert. Zuständig für die zusätzliche Beratung sind die wissenschaftlichen Mitarbeiter André Klima und Johanna Brandt, sowie die studentischen Mitarbeiter Giuseppe Casalicchio, Sebastian Linne, David Rügamer und Heidi Seibold. Die statistische Beratung deckt ein weites Spektrum ab:

  • Deskriptive Analysen: Welche Maßzahlen sind wann sinnvoll? Mit welcher Grafik kann ich Zusammenhänge und Ergebnisse sinnvoll darstellen?
  • Statistische Software (SPSS und R): Hilfe beim Daten einlesen, Hilfe bei der Wahl der richtigen Optionen
  • Statistische Tests: Ist bei meinen Daten und meiner Hypothese ein Test angebracht? Welcher Test ist der Richtige?
  • Regression: Mit welchem Modell kann ich den Zusammenhang zwischen meiner Zielgröße und den Kovariablen messen? Wie interpretiere ich die Ergebnisse?
  • Weitere statistische Methoden und Fragestellungen: Clustern, Hauptkomponentenanalyse, Stichprobentheorie, Versuchsplanung, ...

Des Weiteren sind Kurse für Studierende geplant. Details zu Inhalten und Terminen folgen.

 


 
 
Das statistische Beratungslabor (STABLAB)
 

Das Statistische Beratungslabor (STABLAB) besteht seit 1997 und ist ein Teil des Instituts für Statistik der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

Es hat die wissenschaftliche Beratung von Anwendern der Statistik zum Ziel. Die Fragestellungen kommen dabei aus verschiedenen Disziplinen wie etwa den Wirtschaftswissenschaften, der Technik, der Soziologie, der Psychologie, der Biologie und der Ökologie.

 

Empirische Forschungsprojekte aus diesen Bereichen bieten Möglichkeiten zu einer für beide Seiten nutzbringenden, interdisziplinären Zusammenarbeit. Einerseits ist die problemadäquate Anwendung der Statistik für die jeweiligen Fragestellungen von großer Bedeutung. Andererseits werden vielfach empirische Untersuchungen eingebracht, deren Analyse sich befruchtend in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Statistik niederschlägt.