Statistisches Beratungslabor
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Tourismusforschung

TourIST - Tourism In Space and Time

Statistische Analyse zur Identifikation und Entwicklung von Verhaltensmustern

 

Seit längerer Zeit arbeitet das StaBLab mit dem Department für Geographie der LMU zusammen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde beispielsweise untersucht, wie sich terroristische Ereignisse in Israel auf die dortigen Touristenankünfte aus Deutschland auswirken. Neben der Stärke des Effekts wurde dabei insbesondere untersucht, wie kurz- bzw. langfristig sich Auswirkungen auf die Touristenströme zeigen.


Veröffentlichung

M. Karl, G. Winder, A. Bauer. Terrorism and tourism in Israel: Analysis of the temporal scale. Tourism Economics, 23 (6): 1343-1352, 2017.



Unser neuestes intradisziplinäres Forschungsprojekt TourIST, welches in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Jürgen Schmude sowie Dr. Marion Karl vom Department für Geographie der LMU München konzipiert wurde, wird ab 2019 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für drei Jahre gefördert.

Das grundlegende Ziel des Forschungsprojektes ist es, touristisches Verhalten und seine Veränderung im raumzeitlichen Kontext zu untersuchen sowie Einflussfaktoren bzw. Auslöser der Veränderungen zu bestimmen, um somit zukünftige Entwicklungen besser abschätzen und prognostizieren zu können. Folgende zentralen Forschungsfragen werden im Rahmen des Projektes behandelt:

  1. Welche Muster des Reiseverhaltens deutscher Touristen sind aus statischer Perspektive und aus dynamischer Sicht im zeitlichen Verlauf erkennbar?
  2. Welche Rolle spielen bei den Veränderungen des Reiseverhaltens deutscher Touristen im zeitlichen Verlauf interne Effekte (z.B. Alterseffekte, Kohorteneffekte und Periodeneffekte)?
  3. Wie lassen sich Veränderungen des Reiseverhaltens deutscher Touristen zudem durch externe Einflussfaktoren bzw. gesellschaftliche Trends erklären?

Datengrundlage bilden deutschlandweite repräsentative Befragungen der Reiseanalyse, welche jährlich von der „Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.“ (FUR) durchgeführt werden. Einbezogen werden die Daten von 1995 bis 2019. Neben einer fundierten Analyse der Daten wird am Ende des Projekts ein interaktives Web-Portal aufgesetzt, um die wichtigsten Befunde der Forschungsarbeit einer breiten (wissenschaftlichen) Öffentlichkeit zu vermitteln.

 

Kontakt

 

Stand: 17.01.2019


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